Aktuell

Einführung der Fallpauschalen 2012


Die Erfahrungen in Ländern und Kantonen, welche diagnosebezogene Fallpauschalen (Diagnosis Related Groups DRG) eingeführt haben, zeigen, dass damit die erhofften gesundheitspolitischen Ziele nicht erreicht werden. Trotzdem will die Schweiz 2012 ein nationales DRG-System einführen, das an Radikalität alle andern Länder noch übertrifft. Die lediglich auf kurzfristige ökonomische Daten ausgerichteten DRGs führen am Ziel vorbei und werden bald zu irreversiblen Schäden in der Gesundheitsversorgung führen. Bis die wichtigsten Fragen geklärt sind, braucht es deshalb ein Moratorium.

Bitte unterzeichnen Sie die Petition!


 

Regelung der organisierten Suizidhilfe:

Anthroposophische Organisationen unterstützen die Vorschläge des Bundesrates

Vierzehn anthroposophische Organisationen und Institutionen, die mehrheitlich im Gesundheitsbereich tätig sind, unterstützen in ihrer Stellungnahme zur Suizidhilfe die Vorschläge des Bundesrates. Aufgrund ihrer Überzeugung, dass das Leben mit dem Tode nicht zu Ende ist, halten sie Suizid nicht für einen sinnvollen Weg. Sie fordern deshalb strenge Auflagen für organisierte Suizidhilfe. Mit einer mindestens einjährigen Wohnsitzdauer in der Schweiz soll zudem der Sterbetourismus verhindert werden.


 

Zukunft mit Komplementärmedizin

Wie aufgrund von Umfragen erwartet, haben 67 Prozent der Stimmenden einer Integration der Komplementärmedizin in allen wichtigen Bereichen des Gesundheitswesens zugestimmt. Für viele überraschend tragen auch sämtliche Kantone diesen historischen Entscheid mit. Als Auftrag an die Bundes- und Kantonsparlamente wird nun in der Bundesverfassung verankert: «Bund und Kantone sorgen im Rahmen ihrer Zuständigkeiten für die Berücksichtigung der Komplementärmedizin.» Damit werden sie unmissverständlich verpflichtet, die im Bundesparlament bereits protokollierten Hauptforderungen durch Gesetze und Verordnungen umzusetzen.

Dieses klare Bekenntnis der Bevölkerung zu einer ganzheitlichen Medizin, die das Individuum wieder ins Zentrum stellt, wird auch die Stellung der Anthroposophischen Medizin im Gesundheitswesen der Schweiz deutlich stärken. Dies ist insbesondere für die drei anthroposophischen Kliniken und die beiden komplementärmedizinischen Abteilungen an öffentlichen Spitälern in den kommenden, zweifellos schwieriger werdenden Jahren von existenzieller Bedeutung.

Komplementärmedizin in der Bundesverfassung der Schweiz:
«Fallstudie» zur Verschränkung von Politik und Wissenschaft

Chronologie und Analyse
Dr. med. Hansueli Albonico


Eine neue Website über Tod und Sterben

www.sterben.ch
Mit der neu geschaffenen Website wird das Thema «Tod und Sterben» aus anthroposophischer Sicht beleuchtet. Darauf finden sich Ideen, Anregungen und Informationen aus anthroposophischer Erkenntnis und Praxis. Dazu viele Hinweise, Orientierungshilfen, Links und Adressen.


Europäische Allianz von Initiativen angewandter Anthroposophie - ELIANT

Vor drei Jahren haben sich anthroposophische Dachorganisationen als «Europäische Allianz von Initiativen angewandter Anthroposophie ELIANT» zusammengeschlossen. Mit einer Unterschriftensammlung wollen sie zeigen, dass ein grosser Teil der Bevölkerung hinter ihren Produkten und Dienstleistungen steht. Auch in der Schweiz werden Unterschriften zur Unterstützung und rechtlichen Sicherung anthroposophischer Initiativen und Produkte in Europa gesammelt.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zu unterschreiben: www.eliant.eu




anthrosana-Veranstaltungen


Widerstands-KRAFT  

Mensch und Medizin aus anthroposophischer Sicht
Solothurn

Freitag, 5. November 2010, 20 Uhr
Erdmut J. Schädel, Kinderarzt
Wie kann ich die gesunde Entwicklung meines Kindes fördern?
– Ein salutogenetischer Ansatz

Freitag, 12. November 2010, 20 Uhr
Dr. med. Christian Schopper
Resilienz: Ein moderner Begriff und dessen tieferes Verständnis

Freitag, 19. November 2010, 20 Uhr
Dr. med. Kaspar H. Jaggi
Widerstandsfähigkeit … und wenn ich sie nicht habe?

Jugendherberge, Landhausquai 23, Solothurn


 

Weitere Kurse und Veranstaltungen

AGORA - Agenda
Waldackerstr. 1, 9000 St. Galllen
Tel. 071 277 60 67 - Fax 071 277 60 79 - info@agora-agenda.ch

Goetheanum
4143 Dornach
Tel. 061 706 42 42 - Fax 061 706 43 14 - sekretariat@goetheanum.ch

SCALA Basel
Freie Strasse 89, 4051 Basel
Tel. 061 270 90 50 - Fax 061 270 90 59 - kultur@scalabasel.ch

Stiftung Rüttihubelbad
3512 Walkringen
Tel. 031 700 81 81 - bildung@ruettihubelbad.ch

Kulturprojekt am Altenberg
Altenbergstrasse 40, 3013 Bern
Tel. / Fax 031 332 77 60 - kulturprojekt.altenberg@bluewin.ch