Aktuell


Zusatzversicherungen sind weiterhin notwendig!

Wie schon von 1999 bis 2005 werden spezifische ärztliche Leistungen der Komplementärmedizin ab 1. Januar 2012 nochmals provisorisch während sechs Jahren aus der obligatorischen Krankenpflegeversicherung vergütet. Ärztinnen und Ärzte mit entsprechender Aus- und Weiterbildung in Anthroposophischer Medizin, Homöopathie, Neuraltherapie, Phytotherapie und Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) können somit auch ihre komplementärmedizinischen Leistungen wieder umfassend über die Grundversicherung abrechnen.

Entgegen dem weit verbreiteten Irrtum sind jedoch Zusatzversicherungen für komplementär- und alternativmedizinische Leistungen trotzdem weiterhin notwendig und sollten nicht leichtfertig gekündigt werden, da die komplementärmedizinischen Therapien und einige Heilmittel nicht durch die Grundversicherung abgedeckt sind.

Ebenso machen Spitalzusatzversicherungen weiterhin Sinn, da die neue Spitalfinanzierung ab 2012 zwar die freie Spitalwahl in der ganzen Schweiz ermöglicht, die Grundversicherung jedoch die Kosten in einem andern Kanton nur in der Höhe des Wohnkantons der Patientinnen und Patienten vergüten muss. Die Differenz deckt die Spitalzusatzversicherung ab und kann durchaus mehrere tausend Franken betragen.

Zu bedenken ist auch, dass sich die Vergütung von Leistungen jederzeit ändern kann und eine spätere Wiederaufnahme in eine Zusatzversicherung für kranke und ältere Menschen meistens nicht mehr möglich ist.

Entscheid zum Wohl der Patientinnen und Patienten
Wiederaufnahme ärztlicher Leistungen der Komplementärmedizin in die Grundversicherung

Bundesrat Didier Burkhalter trägt mit seinem Entscheid, alle fünf ärztlichen Methoden der Komplementärmedizin ab 2012 wieder provisorisch in die Grundversicherung aufzunehmen, dem Volkswillen Rechnung und anerkennt den weiteren Handlungsbedarf zur Konkretisierung des Verfassungsartikels 118a «Zukunft mit Komplementärmedizin».

Im Namen seiner Mitglieder hatte anthrosana diese Forderung am 23. Dezember 2010 in einem Brief an Bundesrat Burkhalter ausführlich begründet.

Weitere Informationen finden Sie nachfolgend:
Medienmitteilung Eidg. Departement des Innern (EDI) vom 12. Januar 2011
Medienmitteilung «Dachverband Komplementärmedizin» vom 12. Januar 2011


Einführung der Fallpauschalen 2012

Die Erfahrungen in Ländern und Kantonen, welche diagnosebezogene Fallpauschalen (Diagnosis Related Groups DRG) eingeführt haben, zeigen, dass damit die erhofften gesundheitspolitischen Ziele nicht erreicht werden. Trotzdem will die Schweiz 2012 ein nationales DRG-System einführen, das an Radikalität alle andern Länder noch übertrifft. Die lediglich auf kurzfristige ökonomische Daten ausgerichteten DRGs führen am Ziel vorbei und werden bald zu irreversiblen Schäden in der Gesundheitsversorgung führen. Bis die wichtigsten Fragen geklärt sind, braucht es deshalb ein Moratorium.

Bitte unterzeichnen Sie die Petition!



Regelung der organisierten Suizidhilfe
Anthroposophische Organisationen unterstützen die Vorschläge des Bundesrates

Vierzehn anthroposophische Organisationen und Institutionen, die mehrheitlich im Gesundheitsbereich tätig sind, unterstützen in ihrer Stellungnahme zur Suizidhilfe die Vorschläge des Bundesrates. Aufgrund ihrer Überzeugung, dass das Leben mit dem Tode nicht zu Ende ist, halten sie Suizid nicht für einen sinnvollen Weg. Sie fordern deshalb strenge Auflagen für organisierte Suizidhilfe. Mit einer mindestens einjährigen Wohnsitzdauer in der Schweiz soll zudem der Sterbetourismus verhindert werden.


Eine Website über Tod und Sterben

www.sterben.ch
Mit der neu geschaffenen Website wird das Thema «Tod und Sterben» aus anthroposophischer Sicht beleuchtet. Darauf finden sich Ideen, Anregungen und Informationen aus anthroposophischer Erkenntnis und Praxis. Dazu viele Hinweise, Orientierungshilfen, Links und Adressen.



anthrosana-Veranstaltungen

 Zukunfts-
KRAFT
Mensch und Medizin aus anthroposophischer Sicht


BASEL   SCALA BASEL, Freie Strasse 89      

Mittwoch, 1. Februar 2012, 20 Uhr
Zukunft der Hausarztmedizin
Die Arzt-Patienten-Beziehung im Wandel
Dr. med. Angelika Daniel

Mittwoch, 8. Februar 2012, 20 Uhr
Psychosomatische Medizin
Menschengemässe Medizin der Zukunft
Dr. med. Christian Schopper

Mittwoch, 15. Februar 2012, 20 Uhr
Woher kommt Kraft für die Zukunft?
Dr. med. Kaspar H. Jaggi

Weitere Informationen finden Sie hier.



BERN   PHBern, Helvetiaplatz 2

Freitag, 20. Januar 2012, 20 Uhr
Die Zukunft unserer Kinder und das Schicksal der Erde
Grundzüge einer heilenden Medizin
Dr. med. Christian Schopper 

Freitag, 27. Januar 2012, 20 Uhr
Aufbruch ins Ungewisse
Zur Überwindung des Ritalin-Booms – Vortrag und Gespräch
Dr. med. Hansueli Albonico 

Freitag, 3. Februar 2012, 20 Uhr
Woher kommt Kraft für die Zukunft?
Dr. med. Kaspar H. Jaggi

Weitere Informationen finden Sie hier.



CHUR   Tagungszentrum Brandis, Brandisstrasse 12     

Dienstag, 17. Januar 2012, 19.30 Uhr
Die Zukunft unserer Kinder und das Schicksal der Erde
Grundzüge einer heilenden Medizin
Dr. med. Christian Schopper

Dienstag, 24. Januar 2012, 19.30 Uhr
Woher kommt Kraft für die Zukunft?
Dr. med. Kaspar H. Jaggi

Dienstag, 31. Januar 2012, 19.30 Uhr
Dem Krebs begegnen
Wege und Chancen im Umgang mit der Krankheit
Dr. med. Boris Müller-Hübenthal

Weitere Informationen finden Sie hier.



EBIKON   Kunstkeramik, Luzernerstrasse 71

Mittwoch, 29. Februar 2012, 20 Uhr
Die Zukunft unserer Kinder und das Schicksal der Erde
Grundzüge einer heilenden Medizin
Dr. med. Christian Schopper

Mittwoch, 7. März 2012, 20 Uhr
Woher kommt Kraft für die Zukunft?
Dr. med. Kaspar H. Jaggi

Mittwoch, 14. März 2012, 20 Uhr
Zukunft der Hausarztmedizin
Die Arzt-Patienten-Beziehung im Wandel
Dr. med. Angelika Daniel 

Weitere Informationen finden Sie hier.




SOLOTHURN   Jugendherberge, Landhausquai 23

Freitag, 9. März 2012, 20 Uhr
Woher kommt Kraft für die Zukunft?
Dr. med. Kaspar H. Jaggi

Freitag, 16. März 2012, 20 Uhr
Die Zukunft unserer Kinder und das Schicksal der Erde
Grundzüge einer heilenden Medizin
Dr. med. Christian Schopper

Freitag, 23. März 2012, 20 Uhr
Aufbruch ins Ungewisse
Zur Überwindung des Ritalin-Booms – Vortrag und Gespräch
Dr. med. Hansueli Albonico

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

ST. GALLEN   Katharinensaal, Katharinengasse 11    

Freitag, 2. März 2012, 19.30 Uhr
Zukunftsangst – Vertrauen in die Zukunft?
Dr. med. Christina Messmer

Freitag, 9. März 2012, 19.30 Uhr
Die Zukunft unserer Kinder und das Schicksal der Erde
Grundzüge einer heilenden Medizin
Dr. med. Christian Schopper

Freitag, 16. März 2012, 19.30 Uhr
Schmerzlos und glücklich
Schmerzfreiheit, eine Garantie fürs Leben?
Dr. med. Christian Schikarski

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

ZÜRICH   Kulturhaus Helferei, Kirchgasse 13

Dienstag, 6. März 2012, 15.15 und 19.30 Uhr
Psychosomatische Medizin
Menschengemässe Medizin der Zukunft
Dr. med. Christian Schopper

Dienstag, 13. März 2012, 15.15 und 19.30 Uhr
Dem Krebs begegnen
Wege und Chancen im Umgang mit der Krankheit
Dr. med. Boris Müller-Hübenthal

Dienstag, 20. März 2012, 15.15 und 19.30 Uhr
Schmerzlos und glücklich
Schmerzfreiheit, eine Garantie fürs Leben?
Dr. med. Christian Schikarski

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

ST. PREX   Fondation Perceval

Samstag, 21. Januar 2012, 9.00 – 17.00 Uhr
Les arts thérapeutiques de la médecine anthroposophique
Dr Michel Lepoivre, Laure Vétois et Mariella Fulgosi

Weitere Informationen finden Sie hier.


 

Weitere Kurse und Veranstaltungen

AGORA - Agenda
Waldackerstr. 1, 9000 St. Galllen
Tel. 071 277 60 67 - Fax 071 277 60 79 - info@agora-agenda.ch

Goetheanum
4143 Dornach
Tel. 061 706 42 42 - Fax 061 706 43 14 - sekretariat@goetheanum.ch

SCALA Basel
Freie Strasse 89, 4051 Basel
Tel. 061 270 90 50 - Fax 061 270 90 59 - kultur@scalabasel.ch

Stiftung Rüttihubelbad
3512 Walkringen
Tel. 031 700 81 81 - bildung@ruettihubelbad.ch

Kulturprojekt am Altenberg
Altenbergstrasse 40, 3013 Bern
Tel. / Fax 031 332 77 60 - kulturprojekt.altenberg@bluewin.ch