Anthroposophische Medizin und Wissenschaft
Beiträge zu einer integrativen medizinischen Anthropologie Mit einem Geleitwort von Eckhart G. Hahn Peter Heusser 272 Seiten, 2 Tabellen, Nr. 469
54.00 CHF
Anthroposophische und naturwissenschaftliche Konzepte in der Medizin – gegen- oder miteinander? Zahlreiche Studien belegen: Der Wunsch nach komplementären medizinischen Methoden wächst. Oft suchen die Patienten hier, was sie in der Schulmedizin vermissen. Werden dort die Phänomene von Leben, Seele und Geist ursächlich auf die Wechselwirkung von Molekülen zurückgeführt, machen komplementärmedizinische Richtungen auch immaterielle Wirkprinzipien geltend. Daran entzünden sich viele Kontroversen – und eine Zusammenführung beider Sichtweisen fehlt bisher weitgehend. Peter Heusser zeigt am Beispiel der anthroposophischen Medizin, dass eine zeitgemässe, wissenschaftlich belegbare Gesamtsicht des Menschen möglich ist, die materielle und immaterielle Faktoren gleichermaßen anerkennt. Anhand von Rudolf Steiners erkenntniswissenschaftlichen Schriften und Goethes naturwissenschaftlicher Erkenntnismethode beleuchtet er Grundkonzepte der modernen Medizin und weist auf: Eine geisteswissenschaftliche Erweiterung der Naturwissenschaft ist unumgänglich. Seit Jahren mit grossem Einsatz in der anthroposophischen Medizin und universitären Lehre und Forschung tätig, zeigt der Autor, wie eine in sich differenzierte, aber einheitliche medizinische Anthropologie und eine integrativmedizinische Therapieforschung im Sinne einer evidenzbasierten Medizin ausgebaut werden können, um dem berechtigten Bedürfnis der Patienten nach umfassender Betreuung gerecht zu werden. |